TenHagen Quartett

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„Indianer sind entweder
auf dem Kriegspfad
oder rauchen die Friedenspfeife.
Geschwister können beides.“

Kurt Tucholsky

Das Quartett

„Ein solches Quartettspiel hört man heute eigentlich nirgends. Die Musik wird mit einer logischen Verständlichkeit erfasst, die an legendäre Vorbilder wie das Busch Quartett oder das Budapest Quartet denken lässt. Und dann ist da eine Innigkeit und organische Entfaltung des Tonsatzes, die niemals auch nur die Gefahr trockener Gelehrtheit entstehen lässt.“ (The New Listener, November 2015)

 

Foto: Eugen Oskamp

Das aus vier Geschwistern bestehende TenHagen Quartett hat inzwischen einen festen Platz in der deutschen und internationalen Kammermusikszene. Es sticht durch enorme Ausdruckskraft und leidenschaftliche Musikalität hervor und verspricht ein außergewöhnliches, einmaliges und wahrhaftiges Musikerlebnis:

 

„Die TenHagen-Geschwister spielten derart farbig, nuanciert und zugleich mit einer solchen Leuchtkraft, Geschmeidigkeit und Durchsichtigkeit, dass man nur beglückt zuhören konnte.“ (Oberbayerisches Volksblatt, August 2012)


Das TenHagen Quartett trat bei renommierten Festivals wie dem Rheingau Musik Festival, dem Schleswig-Holstein Musik Festival und dem Bonner Schumannfest auf. 2014 gaben die vier Geschwister ihr Debüt im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie. Zu den Höhepunkten im Jahr 2015 gehörten ein Projekt mit der Pianistin Ewa Kupiec und eine Tournee mit mehreren Konzerten in Paris.

 

„Mit sprühender Vitalität“, „mit tiefgründigem Ausdruck“, „mit aufwühlender Leidenschaft“, so beschrieb die Süddeutsche Zeitung die Spielweise des Quartetts. Dabei sind „perfekte Kommunikation“ und „technische Souveränität“ (Allgäuer Zeitung, August 2014) in dem Geschwisterquartett, das bereits seit vielen Jahren zusammenspielt, selbstverständlich. Da jedes Mitglied zugleich eine individuelle solistische Ausbildung – manifestiert in zahlreichen nationalen und internationalen Preisen – erhalten hat, fließen ganz unterschiedliche Ansätze und Ideen in die Probenarbeit ein und bilden die Grundlage für ausgefeilte Interpretationen.

 

Nach mehreren Auszeichnungen als Quartett in den Jahren 2011 und 2012 spielten die vier Geschwister 2013 zusammen mit dem Cellisten Matthias Bartolomey ihre erste CD „Musique Romantique“ beim Label Ars Produktion ein.

 

Ihre solistische Ausbildung absolvierten die in Steinfurt/NRW geborenen Geschwister Kathrin, Leonie, Borge und Malte ten Hagen in Berlin, Detmold, Düsseldorf, Köln, Salzburg und Boston. Entscheidende Impulse für ihr Quartettspiel erhielten sie von Mitgliedern des Auryn, des Guarneri und des Melos Quartetts sowie von Eberhard Feltz und Harald Schoneweg.

 

Es ist das Zusammentreffen von vier unterschiedlichen Musikercharakteren aus einer einzigen Familie, das unvergleichliche Wechselspiel von Individuellem und Gemeinsamem, was ihre Auftritte einzigartig, mitreißend und unvergesslich macht.